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Rechtsanwalts- und Notarhaftung

Hier geht es um die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen in der Regel geschädigter Mandanten (aber auch Dritter oder Angehöriger) gegen Rechtsanwälte und Notare.
Dieses Rechtsgebiet setzt spezielle Rechtskenntnisse, insbesondere für die Prozessführung vor Gericht, voraus. Der Geschädigte muss darlegen und beweisen, dass ihm durch eine Pflichtverletzung des Rechtsanwalts oder Notars ein Schaden entstanden ist.
Der Rechtsanwalt ist verpflichtet, seinen Mandanten umfassend zu beraten und dessen Interessen wahrzunehmen. Der Rechtsanwalt hat sich von seinem Mandanten den Sachverhalt schildern zu lassen; der Mandant hat eine entsprechende Informationspflicht. Der Rechtsanwalt hat den Fall rechtlich zu bearbeiten – seine vornehmste Pflicht – seinen Mandanten auf Risiken hinzuweisen und die Wahl des sichersten und zweckmäßigsten Weges zu empfehlen. Weisungen des Mandanten hat er zu befolgen.
In der Praxis kommt es häufig vor, dass dem Rechtsanwalt tatsächliche oder vermeintliche Fehler vorgeworfen werden. Liegt ein Fehler vor, ist entscheidend, ob dem Mandanten dadurch ein Schaden entstanden ist. Zu fragen ist: Wie hätte sich das Vermögen des Verletzten ohne die pflichtwidrige Handlung entwickelt?

Wir vertreten Geschädigte, aber auch Rechtsanwälte. Dr. Junge-Ilges bearbeitet bereits seit Jahren Regressfälle. Er hat eine hohe Erfolgsquote, wobei zahlreiche Fälle auch durch einen günstigen Vergleich endeten.
In seiner Doktorarbeit bearbeitete er ein haftungsrechtliches Thema aus diesem Komplex.

Notarhaftungsfälle sind zahlenmäßig deutlich geringer. Da ein Notar unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes ist, ist zu fragen, ob er eine Amtspflichtverletzung begangen hat und ob dadurch ein Schaden eingetreten ist.
Als Besonderheit gilt bei der Notarhaftung, dass ein Notar nur dann in Regress genommen werden kann, wenn keine anderweitige Ersatzpflicht besteht. Dann ist die anderweitige Ersatzmöglichkeit vorrangig, bspw. durch Regress eines beratenden Rechtsanwalts. Auf Grund der intensiven Vorbereitung und der häufig sehr zeit- und arbeitsaufwendigen Sachverhaltsprüfung arbeiten wir in diesen Fällen in der Regel auf der Basis einer Zeitgebührenvereinbarung.