HomeRatgeberRechtsgebieteServiceWir über unsKontaktImpressum

Arzthaftungsrecht

Hier geht es um die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen geschädigter Patienten und Angehöriger gegen Ärzte und Krankenhäuser. Dieses Rechtsgebiet setzt spezielle Rechtskenntnisse, insbesondere für die Prozessführung vor Gericht, voraus. Ziel ist dabei insbesondere, dem Arzt einen groben Behandlungsfehler oder groben Beratungsfehler vorzuwerfen und so eine Beweislastumkehr zu Lasten des Arztes herbeizuführen. Immer wichtiger wird dabei auch die Frage, ob die ärztliche Behandlung ausreichend vom Arzt dokumentiert wurde oder sich im speziellen Fall und bei den speziellen Fragestellungen zur Art und Weise der Behandlung bzw. den Folgen Dokumentationslücken ergeben, die ebenfalls zu einer Beweislastumkehr führen können.

Unsere Kanzlei hat auf diesem Rechtsgebiet eine Reihe von Gerichtsverfahren geführt, die im Ergebnis zumeist erfolgreich waren.
Wir vertreten dabei nahezu ausschließlich Patienten. Der Arzthaftungsprozess setzt eine umfangreiche Vorbereitung voraus. In vielen Fällen ist es zweckmäßig, zunächst ein Schlichtungsverfahren durchzuführen (z. B. bei der Schlichtungsstelle der Norddeutschen Ärztekammern), da ein Arzthaftungsprozess praktisch ohne die vorherige Begutachtung der Behandlung und ihrer Folgen durch Sachverständige nicht geführt werden kann. Das Schlichtungsverfahren bietet außerdem die Möglichkeit, dass eine Entschädigung ohne Gerichtsverfahren gezahlt wird. Sollte ein solches Schlichtungsverfahren nicht vorausgehen und eine gütliche Einigung nicht außergerichtlich erreichbar sein, so ist in vielen Fällen eine Prozessführung nur möglich, indem ein privater Sachverständiger die Frage eines ärztlichen Behandlungsfehlers und/oder Beratungs- bzw. Dokumentationsfehlers vorher begutachtet. Dies kostet natürlich Geld, was der Patient zunächst aufbringen muss. Es besteht die Möglichkeit, bei erfolgreicher Prozessführung, diese Kosten zurückzuerhalten, wenn, wie häufig üblich, ein Klagevortrag ohne vorherige Begutachtung durch den Privatsachverständigen nicht möglich war.

Auf Grund der intensiven Vorbereitung von Gerichtsverfahren arbeiten wir in diesen Fällen häufig auf der Basis von Zeitgebührenvereinbarungen. Unser Stundensatz beträgt dabei im Schnitt € 140,00 bis € 180,00 zuzüglich Mehrwertsteuer. Dadurch ist andererseits eine optimale Bearbeitung der Angelegenheit gewährleistet.